30. Juni 2020
Ein gesünderes Verhältnis zur Natur, das Erkennen Gottes in jedem Aspekt der Schöpfung, die ganz selbstverständliche Gleichwertigkeit der Geschlechter, die Freiheit unserer Entscheidungen, das grundsätzliche Gutsein der Welt und aller Wesen … – all das finden wir im keltischen Christentum auf wunderbare Weise ausgedrückt. Wir finden es in zauberhaften Geschichten, in der Schönheit von Segensworten und natürlich auch in der Theologie eines Pelagius ...

26. April 2020
Ein Nachmittag mit Hund und Jazz und Fragen über das Bewusstsein ... Wie nimmt ein anderes Wesen die Welt wahr? Was empfindet ein Hund bei Keith Jarrett? Und was ist daran wirklich wichtig?

12. April 2020
Möge der Gesang des ersten Vogels, der an diesem Ostermorgen die Sonne begrüßt, deine Seele für einen neuen Anfang öffnen, deinen Blick auf das Wesentliche lenken und dir Momente der Stille bescheren ...

02. April 2020
Wenn du atmest und der Duft des wilden Windes dich erfüllt, wenn du schaust und die sanften grünen Hügel, die rauen Felsen, die sich wiegenden Bäume und die glitzernden Seen dich rühren, wenn du lauschst und du überall das erste Lied des Kosmos, die Melodie vom Anfang der Zeit hören kannst ...

25. März 2020
Zeiten des Alleinseins schenken uns die Gelegenheit, ganz intensiv auf unser Herz zu lauschen. Wir können uns zurückziehen und in der Stille unserer inneren Burg unseren Weg betrachten ... Auch wenn Gemeinschaft noch so schön sein kann, sind Zeiten, in denen wir schweigend auf uns selbst zurückgeworfen werden, Möglichkeiten, mit uns selbst, unserer Seele, unseren Wünschen und Hoffnungen auf neue Weise in Kontakt zu kommen ...

28. Februar 2020
Ich wünschte, wir würden Religionen und spirituelle Traditionen wie Musikrichtungen betrachten können: als unterschiedliche Zugänge zu unserer Seele, unterschiedliche Zugänge zur Welt, als wunderbare Facetten des einen großen Klanges ...

31. Januar 2020
Jede Wanderung ist eine Herausforderung – und jede Wanderung hält ihre ganz eigenen Belohnungen bereit: das lebendige Gefühl, unterwegs zu sein; die Landschaft, auf der unser Blick sich ausruhen kann; die Begegnungen mit anderen Wanderern, die uns an ihren Erfahrungen mit weiteren Abschnitten der Reise teilhaben lassen ...

09. Dezember 2019
Manchmal sitzen mein Freund und ich unter einem Baum und machen gemeinsam das, was wir am Besten können: Einfach nichts! Wir hocken herum, lassen unseren Blick über die Landschaft streichen, während der Wind uns um die Nasen weht … und schweigen. Er erwartet nicht, dass wir Dinge ausdiskutieren, er verlangt auch keine Entschuldigung, wenn ich mal etwas verbockt habe, er möchte mich auch niemals von seiner Meinung überzeugen ...

28. Juni 2019
Irgendetwas in den tiefen Klängen und in der Vibration, die im Körper spürbar ist, spricht mich an, erinnert mich an meine Ursprünge, raunt mir etwas über die Abgründe der Zeit zu. Regentropfen auf ausgedörrten Ebenen, Herden galoppierender Huftiere, das Knacken von Holzscheiten im Feuer, der gewaltige Donner eines Gewitters – all das und viel mehr kann die Trommel imitieren, miteinander verbinden und zu etwas Neuem gestalten ...

17. April 2019
Es ist, als würde die Meditation unser Herz in Einklang mit dem Rhythmus der Welt bringen. Wir können uns ganz in die Welt einbringen, weil durch die Meditation unsere Augen für die verborgene Heiligkeit jedes Augenblicks geöffnet wurden. Wir lassen all das bereits Gedachte, all das bereits Gesagte, all das immer wieder Durchgekaute, all das vermeintlich als zweifelsfrei richtig Erkannte, all das angesammelte Alte hinter uns und öffnen unseren Geist ...

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